26. Jan. 2017 Rigi Dossen Rudolf Röllin
Änderung  Tourenziel nach Verhältnissen. So konnte ein Tourenziel gewählt werden, das bei der gegenwärtigen Schneelage eine Talabfahrt zuliess. Hans Richner als Ersatz-TL.
Teilnehmer 5 Damen, 4 Herren (inkl. TL)

Bericht und Bilder von Hans Richner

Die Arth Rigi Bahn bringt uns durch die Hochnebeldecke zum Rigi Klösterli, unserem Ausgangspunkt der heutigen Skitour. Ein Weg führt gemütlich hinauf in Richtung Unterstetten, den Dossen bereits im Blickfeld mit hie und da kleinen Schneefahnen. Hindurch unter dem alten Viadukt der ehemaligen Panorama-Bahn zur Scheidegg, kommen wir an den steileren, schattigen Hang des Dossen (1685m), der mit einigen Kehren erklommen wird. Nicht nur eine weite Panoramasicht der Alpen, vom Säntis bis zur Blüemlisalp empfängt unsere neunköpfige Tourengruppe hier oben, nein auch ein steter, unangenehmer Südföhn. Also nur kurze Gipfelpause! Entlang des Nordostgrates erfolgt die nicht so lange Abfahrt hinunter zum Wanderweg. Nochmals geht es mit den Fellen gut hundert Höhenmeter bergan zur Rigi Scheidegg, wo das Restaurant geschlossen ist aber einem kleinen, hellen offenen Raum, wo wir den Tourenproviant vom Wind ab, recht bequem verzehren können.

Auf den heissen Kaffee müssen wir aber nicht verzichten, denn nach den ersten hundert Höhenmetern Abfahrt, auf einer schmalen Piste, steht das Restaurant "Burggeist". Weiter geht es danach zügig auf der Piste, die schon ein paar "Sonnenbrandlöcher" hat, hinunter zum Gätterli. Hier noch die letzten Sonnenstrahlen, dann fahren wir weiter nordwärts im Tourengelände durch Waldlichtungen und bald wieder in die kalte Nebeldecke hinein. Die zahlreichen Skifahrer haben eine echte Puckelpiste hinterlassen. Über Wiesengelände machen wir die letzten Schwünge im nun merklich dünneren Schnee bis zur Kirche im Dorf Lauerz. Ein wenig darf man die zwölfhundert Höhenmeter in den Beinen spüren!