12. Aug. 2017 Göscheneralpsee - Dammahütte Hans Richner
Änderung  Statt Klein Furkahorn: Wegen wahrscheinlichem Neuschnee im Gipfelbereich vom Klein Furkahorn ein weniger heikles und tiefer gelegenes Tourenziel ausgewählt. Das Hinaufkraxeln über verschneite Felsblöcke mit vielen Felsspalten wäre zu unfallträchtig gewese
Teilnehmer 3 Damen, 3 Herren (inkl. TL)

Bericht von Hans Richner

Wegen Neuschnee am Klein Furkahorn haben wir das Tourenziel in die Göscheneralp verlegt.
Es war wieder ein prächtiger Anblick vom Staudamm, die frischverschneite Dammakette mit dem Göscheneralpsee. Gleich nach dem flachen Damm stieg der Weg stetig bergan und unterwegs wurden wir von kecken, jungen Geisslein mit lockigem Fell von Felsblöcken herab neugierig beobachtet. Bald hatten wir einen guten Blick zum Dammagletscher, dessen Eis sich von Jahr zu Jahr immer höher die Felsen hinauf zurückzieht.

Von der Brücke über die schäumende Dammareuss mussten wir uns nochmals tüchtig anstrengen, um die steinigen Wegschlaufen hinaufzusteigen bis zur 2439 m hoch gelegenen kleinen SAC Dammahütte. Hier hielten wir unsere Mittagsrast bei einem Gemisch am Himmel von Sonne und Wolken. Gerade über uns die steilen Granitwände der Moosstöcke. Ringsum eine Bergwelt mit vielen bekannten Kletterbergen, im Tal das grünlichblaue Wasser des Stausees und ganz vorne im Taleinschnitt noch erkennbar ein paar Häuser von Göschenen im Sonnenschein.

Eher mühsam war das Wegstück von der Dammareussbrücke hinüber zur Chelenalpreuss. Nochmals galt es von hier, nun auf der anderen Seeseite, 150 Meter anzusteigen. In zügigem Schritt legten wir den Weg zurück, damit wir noch unser wohlverdientes Bier unten beim Gasthaus Dammablick genehmigen konnten.

Die Heimreise wäre eine eigene Geschichte wert, dauerte sie doch bis spät in der Nacht wegen einer Weichen- bzw. Softwarestörung der SBB bei Sisikon. Eine richtige Odyssee!