11. Nov. 2017 Nidlenloch SO Martin Kuser
Durchgeführt  Genau das richtige Wetter, um sich in einer Höhle zu verkriechen
Teilnehmer 6 Teilnehmer (inkl. TL)
Ausbildung Entstehung von Höhlen, Leben in der Finsternis, Fortbewegung auf dafür nicht vorgesehenen Körperteilen...

Bericht von Martin Kuser

Anreise bei „Hudelwetter“ auf den Hinter Weissenstein. Nach dem Zustieg zum Eingang steigen wir daher gerne ins vergleichsweise warme (6°C) und fast windstille Loch. Zügig kraxelt die Gruppe über Felsen, Abgründe, watet durch Seelein, kriecht durch Engstellen und windet sich durch den Jungfernschlupf. Ueber Leitern den Teufels- und den Forsterschacht sowie eine Kletterstelle hinunter gelangen wir in die Forsterhalle.

Nach etwa 2 ½ Stunden erreichen wir hier unseren Endpunkt, nur 560m vom Eingang und 150m tiefer als dieser. Auf dem Rückweg machen wir noch einen Abstecher zum Truggang. Eine Fledermaus wird aufgescheucht, einmal verpassen wir eine Abzweigung. Doch schon bald empfängt uns wieder der stürmische Westwind, welcher dicke Regentropfen waagrecht über die Jurahöhen treibt. Schnell verschwinden wir zu Kaffee und Kuchen im warmen Restaurant.